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Fast Foodblogging

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Archive for April, 2006

the best goddamn fried potatoes you’ve ever eaten  3

Cat.: food, lunch, recipes, vegan
30. April 2006

…so hieß das Rezept zumindest im Ox-Kochbuch.

habe das Rezept dann etwas variiert (unter anderem wegen der Mengenangabe: “das reicht vermutlich für ne mittlere Party”), hier also das Ganze für ca. 2 Portionen:

Starte mit einigen Kartoffeln (ich hatte 15 *ganz* kleine), die ordentlich waschen (nicht schälen) und in kleine Würfel schneiden. In eine (*große*) Pfanne damit (mit Öl o.ä.) und ca 15-20min vor sich hinbrutzeln lassen. Zwischendurch umrühren. Mit Pfeffer, Salz, Chilis, … würzen.
Währenddessen Tofu (eine Packung, das sind glaube ich so 200g) würfeln und dazuwerfen.

Zwei kleine Schalotten kleinschneiden und ebenfalls dazu in die Pfanne (evt. noch etwas Öl dazu), zusammmen mit einer kleingepressten Knoblauchzehe.
Dann Gemüse (ich hatte zwei Paprika, drei Pilze, eine ganz kleine Zuchhini und eine kleine Dose Mais) waschen und würfeln (also, alles außer der Dose Mais so behandeln…). Das Gemüse in die Pfanne werfen, sobald Tofu und Kartoffeln gut angebraten und die Zwiebeln durch sind. Nochmal Gewürze dran, u.a. auch Zucker für die später anwesende Tomate. Nochmal ca.15-20 min brutzeln lassen, umrühren nicht vergessen.
Eine Tomate würfeln, in die Pfanne damit, wenn das Essen so gut wie fertig ist.
Sieht dann so aus:

fried potatoes
Zusammenfassend: hat viel zeit gekostet (insgesamt etwas über eine Stunde), war aber relativ günstig (ca. 5 Pfund).

und lecker: sehr. allerdings würd ich es eher “Gemüsepfanne mit Kartoffeln” nennen als “fried potatoes”. Bin ansonsten auch kein Tofu-Fan, aber hier hat es mal sehr gut gepasst.

Das Problem mit gebratenen Auberginen  1

Cat.: food, lunch
25. April 2006

Fried eggplant

Gebratene Auberginen brauchen selbst in teflonbeschichteten Pfannen literweise Öl, um nicht anzubrennen. Dabei saugen sie sich wie Schwämme voll mit Öl und nachher müssen sie entweder mit Küchepapier abgetupft oder ölig gegessen werden. Lecker ists trotzdem fast immer. :)

Eggplant / noodles / tofu / ... stuff ;-)

Rumgekommen ist ein leckeres Essen mit Mie-Nudeln, gebratenem Tofu, gebratenen Auberginen und einer improvisierte Soße aus verkochten Auberginen mit Zwiebeln, Sambal Oelek und Sojasoße.

Apfelkuchen für Genießer :)  0

Cat.: food
25. April 2006
Apfelkuchen mit Rosinen
Die Hälfte des Rührteigs wird im Boden der Springform verteilt.
1 Kilo Äpfel lässt man mit Rum, Rosinen, Zimt und braunem Zucker ziehen, während der Rührteig vorbackt.
Dann die Äpfel auf dem Teig verteilen, den Rest des teiges oben drauf pappen und mit Kondensmilch oder Milch/Ei-gemisch bestreichen und zu Ende backen.
mjamjamjamjam!

Frühstücks-Müsli  3

Cat.: food
21. April 2006

Eigentlich ist es eher ein Brei, aber es schmeckt ganz famos, und ist auch noch eventuell vegan:

Du brauchst:

* Haferflocken oder abends geschrotete und über Nacht in Wasser eingeweichte Haferkörner

* 1 reife Banane

* 1 Apfel

* Mandelmus

* Zimt

* Honig, oder für die vegane Variante irgendeine andere Süße

Den Hafer mit ungefähr einem Finger breit Wasser bedecken. Kochen. Währenddessen die Banane mit der Gabel zermanschen und in eine kleine, aber hohe Schüssel tun, Mandelmus und einen Schluck Wasser dazu, mit Schneebesen oder so verrühren, bis das Ganze eine milchartige Konsistenz hat. Im Mixer, geht das natürlich besser :)
Eventuell etwas Wasser zugeben. Zwischendurch immer den Hafer umrühren, er pappt sehr leicht an.
Den Apfel reiben.

Alles in einen tiefen Teller oder eine Müslischüssel geben, Zimt und Honig oder andere Süße obendrauf. Und guten Hunger.

Ich bin ein echter Fan von dem Rezept, weil es super funktioniert, wenn kein Brot im Haus ist. Obendrein schmeckt es superlecker und hält richtig lange vor. Leider ist Mandelmus irgendwie in “normalen” Supermärkten nicht zu finden, und in Reformhäusern und Bioläden richtig teuer. Aber es geht im Notfall auch nur mit der Banane. Die lässt sich auch zum Beispiel durch eine reife Mango oder anderes gut zu Brei zu zermanschendes Obst ersetzen. Und eigentlich funktionierts auch als Mittag- oder Abendessen, wenn mensch denn so süße Sachen mag.

Naengmyeon — kalte Nudeln  1

Cat.: exotic, food
20. April 2006

Naengmyeon

Okay. Ihr denkt, kalte Nudeln, das muss schrecklich schmecken. Aber Nudelsalat geht klar, ne? (Siehe auch: “Ihhhh, Sushi! Roher Fisch!” – “Und was ist mit nem Matjes-Brötchen?” – “Das ist doch was anderes!“) Um mal kurz abzuschweifen: Vor einiger Zeit war (glaube ich) bei Alfred Biolek in einer Talkshow ein arabischstämmiger Schriftsteller zu Gast, der aber inzwischen einen deutschen Pass hatte und Onkel Alfred fragte sorgenvoll die Frage, die “richtige” Deutsche gern fragen, wenn sie sich verunsichert fühlen durch “nicht ganz so richtige” Deutsche mit anderem ethnischen Hintergrund und was weiß ich noch für Kompliziertheiten: “Fühlen Sie sich denn jetzt als richtiger Deutscher?“. Auf diese Ekeligkeit sagte der Schriftsteller richtigerweise und gut beobachtet: “Teilweise. Ich werde nie einen Nudelsalat zu einer Party mitbringen. Richtige Deutsche erkennt man daran, dass sie immer nur Nudelsalat mitbringen, wenn sie eingeladen sind. Nie etwas anderes.”

Nun ja. Zurück zu den Naengmyeon (was tatsächlich nur “kalte Nudeln” heißt; “naeng” ist kalt und “myeon” sind Nudeln). Es handelt sich hier um Bibim Naengmyeon aus Buchweizen. Ein leckeres, scharfes Gericht, das im Sommer ein Muß ist, aber auch sonst richtig gut schmeckt. Das gekochte Ei isst man vorab, um (so heisst es) “den Magen zu schützen”. Wie das genau funktionieren soll, weiss ich nicht, vielleicht kann mich jemand in den Kommentaren über die Neutralisierung von Chili durch gekochte Eier aufklären. Danach werden die Nudeln, die Chilisauce und (in diesem speziellen Fall) der eingelegte Rettich wie wild durcheinander gewirbelt und verspeist. Naengmyeon ist eigentlich ein typisch nordkoreanisches Gericht. Nordkorea leidet immer wieder unter Hungerkatastrophen und ist auch sonst (gelinde gesagt) eher rätselhaft, aber dieses Essen ist so lecker, dass ich mir wünsche, es irgendwann einmal in Pyeongyang “original” essen zu können.

Zucchini-Salat süß-sauer  0

Cat.: dinner, food, lunch, recipes
17. April 2006

Zucchini-Salat süß-sauer mit Toast

Diesen Salat gab es heute zu gebratenem Thunfisch-Filet. Ausreichend für 2 Personen, als Antipasti sicherlich auch für mehr Portionen verwendbar.

3 Zucchini (ca. 600 Gramm)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe (spanisch, rot)
6 Esslöffel Aceto Balsamico
1 Teelöffel flüssiger Süßstoff
Olivenöl zum Anbraten
Pfeffer, Salz für die Salatsauce

Die Zucchini in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden und in Olivenöl auf beiden Seiten scharf anbraten, so daß sie teilweise
hellbraun werden. Immer nur eine Lage braten, die Scheiben sollten nicht überlappen, damit sie alle angebraten werden.
Gebratene Scheiben in eine Salatschüssel mit der Sauce aus den übrigen Zutaten geben (Knoblauch pressen, Zwiebel kleinhacken).
2-3 Stunden ziehen lassen.

Flüssiger Süßstoff ist sehr praktisch, da die Süße perfekt in der Sauce aufgeht, aber man kann natürlich echten Zucker verwenden: 4 Esslöffel.

Der Salat ist jetzt 8 Stunden durchgezogen, deshalb sehen die Zucchini-Scheiben zwar merkwürdig aus, sind aber vollgesogen mit der leckeren süß-sauren Sauce.

Chinese food - original Sichuan cuisine  1

Cat.: dinner, exotic, food
17. April 2006

Friday we went eating to a chinese restaurant together with a chinese friend. The restaurant is located in the Düsseldorfer Altstadt and provides original Sichuan cuisine. We had three different dishes, ate them with rice and drank green tea. The three dishes were: a cold dish with glass noodles, cucumber and carrots, the second one was a form of Mapo Doufu I guess (tofu in spicey sauce) and finally a fantastic eggplant stew, which was served in a heated pot. As dessert we had a kind of iced peanut creme and dumplings with red beanpaste filling. The food was superb, very spicey, but very tasty.
I think I won’t be able to eat in a “normal”, western style chinese restaurant again!

Chinese Food 1

Chinese Food 2

Chinese Food 3

“bei jedem Aufwaermen besser”  0

Cat.: dinner, lunch
13. April 2006

Und hier das Ergebnis nach dem dritten Mal:

besser und besser

Noch besser als beim zweiten Mal!
Ich haette dazu jetzt gerne ein paar Tortilla-Chips.

Ein paar Pfunde mehr schaden eigentlich nie!  0

Cat.: sweets
13. April 2006

Vorallem nicht, wenn man eh den ganzen Tag lang sitzt. Aber eine Sache mag ich ja an meinem derzeitigen Arbeitgeber wirklich sehr: Nicht nur der Sonderausgabenposten “Kleine Aufmerksamkeiten” wird nicht BWL-konform so weit und lange kostenoptimiert, bis die ersten frustrierten Mitarbeiter kuendigen. Deshalb durfte ich mich heute morgen naemlich ueber diese kleine Ueberraschung auf meinem Arbeitsplatz freuen:

der gute von Lindt

Offenbar geht man die Sache eher nach dem Motto “Na und? Was sind schon die 5 Euro im Vergleich zum Monatsgehalt!” an, weshalb es auch nicht gerade das guenstigste Pralinenangebot on the block sein musste. Markenverliebtheit beiseite: Ich bin kein Pralinenfan, aber das Zeug hier ist echt gut!

Ergebnis?

schon leer

Mittagessen gespart!

Breakfast for champions  0

Cat.: breakfast, food
13. April 2006

Eigentlich ist die Küche das beste Feature bei uns in der Firma. Das dachte sich auch unser Systemadministrator, der sich heute morgen zwischen MySQL-Performance-Tweaking, Einrichtung eines SUN-Servers und diversen Useranfragen erstmal ein leckeres Frühstück zubereitete.